Hier finden Sie aktuelle News vom Autohaus Mulfinger

Hier finden Sie aktuelle News vom Autohaus Mulfinger

November 2021: Autohaus Mulfinger in den Top10.

Foto: Stefan Bausewein

Service Award: Mulfinger treibt den Räderservice auf die Spitze

Peter Diehl

Im Schwäbisch Gmünder BMW- und Renault-Autohaus Mulfinger werden Kundenräder vor der saisonalen Einlagerung per Hand gewaschen, um Schäden zu erkennen. Damit und mit einem überraschend breiten Spektrum im Bereich Karosserie und Lack gehört das Autohaus zu den Top-Betrieben des Service Awards 2021.

Sowohl für BMW als auch für Renault gibt es im Autohaus Mulfinger Ladesäulen.
(Bild: Diehl/»kfz-betrieb«)

Nicht alltäglich ist bereits die Kombination der Hersteller BMW und Renault in einem Betrieb. Genauer gesagt die Kombination der Marken BMW, Dacia, Mini und Renault. Für sie alle existiert im Schwäbisch Gmünder Autohaus Mulfinger nur eine Werkstatt und ein Teilevertrieb, darin jedoch gibt es Teams mit Markenspezialisten. Insgesamt hat der Servicebereich knapp 60 Mitarbeiter.

Letzteres verwundert nicht, denn – nächster nicht alltäglicher Punkt – entsprechend groß ist das Angebotsspektrum. Neben den heute in Autohäusern üblichen Service- und Reparaturtätigkeiten sind das auch die Gewerke Karosserie und Lackierung. Und auch das nicht nur für moderne verbrennungsmotorisch und batterieelektrisch angetriebene, sondern auch für historische Fahrzeuge.

Im Karosseriebereich fallen zwei ebenfalls nicht alltägliche Hebebühnen auf. Es sind Einsäulenbühnen, die zu diesem Zweck besonders massiv ausgeführt sind. Serviceleiter Markus Härtsfelder erklärt ihren Einsatz mit der freien Zugänglichkeit einer Karosserieseite. Spezialisten für die Beseitigung von Hageldellen hat man im eigenen Haus. Mehr noch: Auch verdellte Kundenfahrzeuge der Mulfinger-Betriebe in Essingen und Heidenheim werden in Schwäbisch Gmünd bearbeitet. Und für Smart-Repair-Dienstleistungen beim Kunden vor Ort gibt es ein „Smartmobil“: einen Renault Kangoo mit entsprechender Ausstattung.

Das Reifengeschäft findet rund ums Jahr statt, wie Markus Härtsfelder berichtet, zweimal im Jahr jedoch besonders intensiv, wobei die Mitarbeiter dann „über sich hinauswachsen“: Fünf Teams à zwei Personen wechseln die saisonalen Räder der Kundenfahrzeuge im 20-Minuten-Takt und lagern sie im eigenen Betrieb ein. An den Abenden der Räderwechseltage stehen alle demontierten Kundenräder in den Regalen, sind per Hand gereinigt und ihre Daten erfasst. Bewusst wird auf Waschmaschinen verzichtet, um Schäden an den Rädern zu erkennen und optimale Sauberkeit zu erreichen.

Zusätzlich zu den fünf Räderwechselteams und deren Hebebühnenarbeitsplätzen gibt es einen Mitarbeiter und eine Hebebühne als Reserve, für den Fall, dass an einem Kundenfahrzeug ein Problem auftritt, beispielsweise ein unwilliges Reifendruckkontrollsystem (RDKS). Auch an anderer Stelle ist man für einen Problemfall an Reifen oder Rädern gewappnet – mit einer Wuchtmaschine, die über eine Tastrolle verfügt. Sie erkennt Radialkraftschwankungen, verursacht durch einen Höhenschlag im Rad oder im Reifen, oder eine inhomogene Gummimischung, also eine harte Stelle im Reifen.

Für batterieelektrisch angetriebene Kundenfahrzeuge existieren Ladesäulen, sowohl für BMW als auch für Renault. Letztere ist öffentlich und kostenfrei. Um an den Hochvoltsystemen solcher Fahrzeuge arbeiten zu können, wird bereits jedem gewerblichen Lehrling die Qualifizierungsstufe S2 zuteil. Ziel ist, sämtliche Meister und auch alle Renault-Spezialisten bis zur höchsten Qualifizierungsstufe weiterzubilden. Somit muss kein Fahrzeug außer Haus verbracht werden, auch nicht zum Arbeiten unter Spannung und, sofern vorgesehen, zum Tausch einzelner Module des Hochvoltakkus. Hier wird deutlich, dass man durch BMW i3 und Renault Zoe im Autohaus Mulfinger früh mit dem Thema Elektromobilität konfrontiert wurde.

zum Video

Über alle Gewerke hinweg spricht Markus Härtsfelder von „grundsolider Arbeit“, verbunden mit „schwäbischer Ehrlichkeit“. Das reicht bis zur Chatfunktion der Autohaus-Website, realisiert über die Messaging-Software Web1on1: Ein menschlicher Chatpartner entscheidet, wohin die Kundenanfrage weitergeleitet wird. Täglich seien das drei bis vier Anfragen, sagt Markus Härtsfelder. Apropos: Terminvereinbarungen sind bei Mulfinger selbstverständlich online möglich, auch über markenspezifische Apps.

 

« Zurück zur Übersicht